18 Ziele aus der Innenperspektive

Meine Arbeit rund um das 18. SDG, das dem Thema Bewusstseinswandel gewidmet ist, hat mich auf die Idee gebracht, auch die 17 offiziellen Nachhaltigkeitsziele aus einer inneren Perspektive zu beleuchten. Denn so wie die offiziellen Ziele alle zu einander in Beziehung stehen, so sind ebenso alle mit Ziel 18 verbunden, wenn wir den Blick nach Innen richten.

Die Reise nach Innen lässt uns die äußere Welt als ein Spiegelbild unseres Innenlebens erkennen. Sie reflektiert unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Haltung unsere vorgeprägten, unbewussten Glaubenssätze über die Welt. In welchen Situationen kann ich mir selber ein Armutszeugnis ausstellen? Wie oft ziehen wir uns schlechte seelische Nahrung über die Medien rein? Wie rücksichtsvoll gehe ich mit mir und meinen eigenen Ressourcen um? Wie friedfertig begegne ich meinen Mitmenschen im Gespräch, im Beruf, im Strassenverkehr? Wie oft vermülle ich mit meinen eigenen, unreflektierten Gedanken und Worten diese Welt? Ein demütiger Umgang mit Ressourcen, Friedfertigkeit, Gerechtigkeit, Solidarität und Mitgefühl…. eine nachhaltige Entwicklung ist nur so wirkungsvoll wie die Menschen die ihre Werte wirklich verinnerlicht haben.

In dieser kleinen Blogserie möchte ich jedes der 17 offiziellen Nachhaltigkeitsziele aufgreifen und es aus einer innere Perspektive interpretieren. Sie soll als Motivation für alle die Menschen gelten, die sich auf die abenteuerliche Reise ins Innere begeben. Bei meinen Empfehlungen und Vorschlägen sehe ich die Menschen in den Industrienationen in der Hauptverantwortung. Denn unser Lebenswandel, unsere Art zu wirtschaften und zu konsumieren sind maßgeblich für die derzeitigen sozio-ökologischen Herausforderungen verantwortlich. Darüber hinaus haben viele Menschen auf der Welt nicht den Luxus sich Zeit für innere Einkehr, Kontemplation und Reflexion über das Leben zu nehmen. Ihre Gedanken drehen sich um existenzielle Dinge, denn ihre Grundbedürfnisse sind nicht abgesichert und damit ihr Leben akut bedroht: Sie leiden Hunger, haben kein Dach über dem Kopf oder müssen ihr Überleben in Krisengebieten sichern.

Viele Menschen im „globalen Süden“ blicken zu uns auf. Die Medien zeigen ihnen was sie erreichen können und so streben sie ebenso durstig nach materiellem Wohlstand und der Erfüllung über Dinge. Nehmen wir diese gewachsene, unfreiwillige Vorbildrolle ernst und zeigen, dass das Streben ein Ende hat, dass es ein satt gibt, einen Zustand tiefer Zufriedenheit und innerer Harmonie. Damit andere Menschen und Generationen die Fehler die wir zulasten der Umwelt und anderer Kulturen gemacht haben, nicht vollständig nachahmen müssen.

Bildquelle: https://unsplash.com/photos/3_Xwxya43hE https://www.un.org/sustainabledevelopment/news/communications-material/

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